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DAS ABC des Mentaltrainings:

Gewaltfreie Kommunikation
Endlich beim G angelangt und ich darf über eines meiner Lieblingsthemen schreiben.
Die Gewaltfreie Kommunikation ist eines der weltweit bekanntesten Konfliktlösungsstrategien und einfach anwendbar. Entwickler dieses Konzeptes war der amerikanische Psychologe Marshall Bertram Rosenberg (1934 – 2015).
Seit er als Kind im Sommer 1943 wegen seines jüdischen Namens von zwei Jungen verprügelt wurde, versuchte Marshall B. Rosenberg herauszufinden, warum einige Menschen einfühlsam blieben, während andere schnell aggressiv werden. Dabei stellte er fest, dass die Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt: Entscheidend ist nicht nur was, sondern wie wir etwas sagen. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er in jahrzehntelanger Arbeit das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation.
Er geht davon aus, dass wir Menschen von Natur aus einfühlsam sind, aber einige von uns im Laufe der Zeit den Kontakt zu ihrer Einfühlsamkeit verlieren. Dadurch entstehen Konflikte und Spannungen, die durch GKF wieder gelöst werden können.
Man lernt dadurch:
  • Wie man am besten reagiert, wenn einem jemand beleidigt
  • Warum man seine Beobachtungen immer von seinen Bewertungen trennen sollte
  • Warum man nicht gleich losschimpfen sollte, wenn jemand schmutzige Socken herumliegen lässt.

Marshall Rosenberg erklärt sein Modell immer – da es auch für Kinder einfacher zu verstehen ist – mit der Giraffensprache: die Giraffe als größtes Landtier mit einem großen Herz und den Blick durch ihren langen Hals von oben, steht für Gefühle und Herz. Sie kann durch den langen Hals toll beobachten und sieht viel, und mit ihrem großen Herz schaut sie die Bedürfnisse und Gefühle an. Die Gewaltfreie Kommunikation möchte von einer gewaltvollen, von Vorurteilen und Vorwürfen geprägten Kommunikation hin zu einer Kommunikation gelangen, bei der wir empathisch mit uns selbst und dem anderen umgehen. Eine solche Kommunikation erfolgt in vier Schritten:
  1. Beobachten, nicht urteilen
  2. Gefühle erspüren
  3. Bedürfnisse benennen
  4. Eine Bitte formulieren

Zuhören und Antwort schaffen, das unbefriedigte Bedürfnis sehen und spüren können. Bei der Gewaltfreien Kommunikation geht es um eine Verbindung miteinander. Zeit nehmen ist ganz wichtig. Nicht sofort den ersten Schritt gehen, sondern sich bewusst in sich zurückziehen und wahrnehmen, was gerade los ist. Der Begründer verfolgte mit der Gewaltfreien Kommunikation folgende Ziele:
  • Auflösung unserer alten Muster von Verteidigung, Rückzug und Angriff;
  • Reduzierung von Widerstand, Abwehr und gewalttätigen Reaktionen;
  • Förderung der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Einfühlung und des Wunsches, von Herzen zu geben;
  • Lenkung der Aufmerksamkeit in eine Richtung, in der die Wahrscheinlichkeit steigt, das zu bekommen, wonach wir suchen;
  • Entdeckung des Potenzials unseres Einfühlungsvermögens durch die Klärung von Beobachtung, Gefühl und Bedürfnis – statt Diagnose und Verurteilungen

Jeder hat wahrscheinlich schon erlebt, dass er in stressigen Situationen überreagiert hat und es hat ihm nachher leidgetan. Durch die Gewaltfreie Kommunikation lernen wir unseren Gefühlen und Bedürfnissen bewusst zu sein und finden geeignete Strategien, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Sowohl im Privat- als auch im Berufsleben ist es wichtig, ohne Drohungen, Schuldzuweisungen, Interpretationen und Bewertungen, Gespräche zu führen. In meiner Ausbildung lernte ich als Erstes: Man soll nicht werten. Das ist fast unmöglich, weil wir ständig werten, wenn wir zum Beispiel jemanden auf der Straße sehen, der anders aussieht oder sich anders benimmt - wir werten. Aber man kann es ein bisschen einschränken und sich denken, jeder ist anders, jeder hat ein Recht, so zu sein, wie er ist.

Viel Freude mit der gewaltfreien Kommunikation!
Ihre Sandra Staribacher
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DAS ABC des Mentaltrainings zum Nachlesen

A A A

A wie Affirmationen

Affirmationen sind Bestätigungen unserer inneren Wahrheit. Jede Vorstellung, die sich stark genug eingeprägt hat, strebt an, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich, solange ihr kein Naturgesetz entgegensteht. Affirmationen sind positive Umformulierungen und erfolgen:

  • schriftlich
  • positiv – keine Verneinungen
  • in der Gegenwartsform
  • klar, knapp und präzise

Beispiele:
Das schaffe ich nie – Ich komme an mein Ziel
Was Hänschen nicht lernt – Ich bin bereit etwas dazu zu lernen
Keiner mag mich – Ich bin ein liebenswerter Mensch
Alles ist so teuer – Ich gebe mein Geld bewusst aus
Der andere hat mein Leben ruiniert – Ich bin bereit mein Leben zu ändern
Ich habe ständig Rückenschmerzen – Ich mache jeden Tag Übungen für meinen Rücken


Probieren Sie es aus: formulieren Sie eine negative Aussage schriftlich um ins Positive, in Präsenz und knackig. Platzieren Sie die Affirmation an einem von ihnen frequentierten Ort. Vielleicht mit einem Post it am Kühlschrank.

Beim nächsten Mal lesen Sie über B wie Bauchatmung.

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