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DAS ABC des Mentaltrainings: J

Johari-Fenster

Das Johari-Fenster ist ein Fenster bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem selbst und anderen oder einer Gruppe. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Die Vornamen dieser beiden wurden für die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Fensters wird vor allem der so genannte „blinde Fleck“ im Selbstbild eines Menschen illustriert. Es spielt in der gruppendynamischen Arbeit seit den 1960er, 70er Jahren eine bedeutsame Rolle zur Demonstration der Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und gehört zum Standardrepertoire gruppendynamischer Modelle und Verfahren. Systematisch gehört es zur differentiellen und Persönlichkeitspsychologie, zu den Abwehrmechanismen, zur Sozialpsychologie und zur Gruppendynamik
Die vier Felder des Johari-Fensters:                  

 

 1. Öffentlich: Öffentlich ist alles, was ein Mensch von sich preisgibt, was also ihm selbst und anderen bekannt ist, mit anderen Worten: die Anteile der Persönlichkeit, die nach außen sichtbar gemacht und von anderen wahrgenommen werden. Dazu zählen
äußere Merkmale, wie zum Beispiel Erscheinungsbild, Umgangsformen oder körperliche Reaktionen,
sowie – soweit diese nach außen erkennbar hervortreten –
persönliche Eigenschaften, wie beispielsweise Ehrgeiz oder Ängstlichkeit, und
innere Haltungen und Einstellungen, wie etwa Religiosität, Moral und ethische Werte.
Dieser Teil des „Fensters“ ist im Vergleich zu den anderen Teilen meist eher klein. Denn es sind vor allem die nicht-öffentlichen Bereiche, mit anderen Worten: die nicht-bewussten Faktoren, die für die Beziehungen zwischen Personen bestimmend sind.

2. Geheim: Geheim ist alles, was der Betroffene weiß und kennt – also was ihm bewusst ist, aber anderen entweder unwissentlich nicht zugänglich macht oder bewusst vor ihnen verbirgt.

3. Blinder Fleck: Unter dem „blinden Fleck“ versteht man alles, was vom Betroffenen ausgesendet und vom Empfänger wahrgenommen wird, ohne dass sich der Betroffene dessen bewusst ist. Andere erkennen Verhaltensweisen und Merkmale, die der Betroffene bei sich selbst nicht wahrnimmt. Durch Feedback der Mitmenschen können Informationen vom blinden Fleck in den Quadranten „Öffentlich“ transportiert werden.

4. Unbekannt: Unbekannt ist alles, was weder dem Betroffenen noch anderen bekannt ist. Es handelt sich um unenthülltes Terrain, welches ergänzend zu den wahrgenommenen, reellen Tatsachen und als Kontinuum alles Möglichen, jedoch Unbekannten steht.

Ziele der Entwicklung

Joseph Luft beschreibt als ein Ziel von Lernen in der Gruppendynamik, den gemeinsamen Handlungsspielraum transparenter und weiter zu gestalten. Im Johari-Fenster wird dabei das linke obere Feld immer größer, die anderen drei werden kleiner.

Sich preisgeben – Durch Mitteilen und Teilen persönlicher Geheimnisse mit anderen verringert sich der Aufwand, der für die Geheimhaltung betrieben werden musste und vergrößern sich die Freiheit und der Handlungsspielraum in der Öffentlichkeit.

Beobachtungen mitteilen – Durch Mitteilen von Beobachtungen über blinde Flecken direkt an den Betroffenen (Feedback) gewinnt dieser Erkenntnisse über sich selbst und kann so seinen privaten und öffentlichen Handlungsspielraum bewusster wahrnehmen und ausfüllen.

Beide Wege ergänzen einander und helfen auch, Unbewusstes bewusst und dadurch handhabbar zu machen.

Außerdem wollte er damit sagen: Wenn alle Gruppenmitglieder gut miteinander verbunden sind, "aneinander angeschlossen sind", wie der Gruppendynamiker sagt, dann kann sich die Gruppe als eine Einheit entwickeln, d. h. arbeitsfähig werden und optimal funktionieren.

In unserem unbewussten Selbst steckt alles, was wir noch nicht ausprobiert haben und wir noch nicht kennen! Entdecken Sie sich selbst!

 

 

 

 

 

 

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DAS ABC des Mentaltrainings zum Nachlesen

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A wie Affirmationen

Affirmationen sind Bestätigungen unserer inneren Wahrheit. Jede Vorstellung, die sich stark genug eingeprägt hat, strebt an, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich, solange ihr kein Naturgesetz entgegensteht. Affirmationen sind positive Umformulierungen und erfolgen:

  • schriftlich
  • positiv – keine Verneinungen
  • in der Gegenwartsform
  • klar, knapp und präzise

Beispiele:
Das schaffe ich nie – Ich komme an mein Ziel
Was Hänschen nicht lernt – Ich bin bereit etwas dazu zu lernen
Keiner mag mich – Ich bin ein liebenswerter Mensch
Alles ist so teuer – Ich gebe mein Geld bewusst aus
Der andere hat mein Leben ruiniert – Ich bin bereit mein Leben zu ändern
Ich habe ständig Rückenschmerzen – Ich mache jeden Tag Übungen für meinen Rücken


Probieren Sie es aus: formulieren Sie eine negative Aussage schriftlich um ins Positive, in Präsenz und knackig. Platzieren Sie die Affirmation an einem von ihnen frequentierten Ort. Vielleicht mit einem Post it am Kühlschrank.

Beim nächsten Mal lesen Sie über B wie Bauchatmung.

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